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Goldgewinnung

Goldabbau und andere Methoden

Gold ist in jeder Hinsicht wertvoll. Das Edelmetall Gold ist eines der seltensten Elemente der Erde. In der Natur kommt es in Verbindung mit Erzen und in Goldschlämmen vor, aus denen es durch mechanische oder chemische Verfahren gelöst und zu Schmuck, Goldbarren, Münzen, Zahngold und Industriegold verarbeitet wird. Die weltweit größten Goldvorkommen befinden sich am Witwatersrand in Südafrika, doch verfügen auch China, Australien, die USA und die ehemalige Sowjetunion über bedeutende Lagerstätten von goldhaltigem Erz. Im ersten Halbjahr 2013 wurden insgesamt 1400 t Gold weltweit abgebaut.

Verfahren der Goldgewinnung

Da Gold leicht aus dem umgebenden Erz gelöst werden kann, wird goldhaltiges Gestein maschinell zerkleinert und mit Wasser versetzt, damit sich die darin befindlichen Goldkörnchen auf dem Boden absetzen. Im modernen Tagebau wird diese Goldwäsche von im Fluss stehenden Schwimmbaggern erledigt. Bei dem in kleineren Goldminen angewandten Verfahren der Amalgation werden goldhaltige Schlämme mit Quecksilber versetzt, das sich mit dem Gold zu Amalgam verbindet. Beim Erhitzen dieser Legierung verdampft das Quecksilber und das Rohgold bleibt zurück. In der industriellen Goldförderung werden die goldhaltigen Sande unter Zufuhr von Sauerstoff mit einer Natriumcyanid-Lösung bis zum Ausfällen der Goldpartikelchen berieselt. Da die meisten dieser Methoden zur Gewinnung von Gold umweltschädigend sind, gibt es seit einigen Jahren neue Verfahren ohne Einsatz gefährlicher Chemikalien wie z. B. das Wilfleyverfahren, das JIG-Verfahren und das Knelsonprinzip.

Goldgewinnung aus Altgold

Voll im Trend liegt das Recycling von Altgold aus dem Goldankauf, der Wiederaufbereitung von Schmuckabfall und der Isolierung von Altgold aus Elektronikschrott: So enthält z. B. eine Tonne Computer-Leiterplatten mehr als 200 g recyclefähiges Altgold. Zum Vergleich: Um 5 g Gold aus dem Tagebau zu gewinnen, muss 1 t Erz mit Maschinen bewegt und mit Wasser ausgewaschen werden.

Goldankauf:
Allein aus angekauftem Schmuck können heute bis zu 90% des Altgoldes wiederverwendet werden. Als Nebenprodukte der Altgold- und Altsilber-Verwertung fallen andere Edelmetalle an wie z. B. Platin, Palladium und Rhodium, die ebenfalls wiederaufbereitet und weiterverkauft werden. Darüber hinaus ist das Einschmelzen und Aufbereiten von angekauftem Altgold durch das Einsparen von Energie und Wasser umweltschonend. Auch der Verkäufer von Altgold zieht seinen Nutzen aus diesem Recycling: Er bekommt den Gegenwert seines Altgoldes bar ausbezahlt.

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